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Schmerztherapie

Schmerz – was ist das?

Schmerz ist eine subjektive Sinneswahrnehmung, die in akuter Form ein Warn- oder Leitsignal des Körpers darstellt. Die Intensität reicht dabei von unangenehm bis unaushaltbar.

Er kann körperlich: Verletzung, Trauma, Krankheit…
aber auch seelischer Natur: Trauer, Verzweiflung, Depression, Burnout…sein
Auch ist die Wahrnehmung von Schmerz bei jedem Menschen unterschiedlich. Was der eine als unangenehm empfindet, ist für den anderen schon kaum noch aushaltbar.
Kurz: Schmerz ist das, was der Mensch als solches empfindet!!

Welcher Art der Schmerz auch ist, Ziel ist es:
die Ursache zu finden, und wenn möglich zu lindern oder sogar zu beheben.

Die ganzheitliche Medizin beschränkt sich daher nicht ausschließlich auf das symptomatische Geschehen, z.B. Schmerzen in der Schulter, sondern der Mensch im Ganzen wird betrachtet. In einem ausführlichen Anamnesegespräch werden viele Fragen gestellt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt mit dem ursprünglichen Symptom in Verbindung zu stehen scheinen.

Ein Beispiel:
Eine Patientin kommt mit seit einigen Wochen andauernden Schulter-Nacken-Schmerzen.
Natürlich werden Schulter und Nacken betrachtet und medizinisch untersucht. Hatte sie einen Unfall, Trauma, ist sie gestürzt oder belastet sie durch irgendein Hobby regelmäßig die gleichen Muskeln oder Gelenke. Aber sie wird auch eingehend nach ihrem Beruf befragt. Wo arbeitet sie, sitzt sie ev. den ganzen Tag am PC, arbeitet sie über Kopf, kommt sie mit den Kollegen aus…etc.
Des Weiteren schildert sie, dass sie morgens extrem Müde ist und nicht gut „aus dem Bett kommt“. Sie schläft schlecht und wacht nachts oft auf.
Nach vielen Fragen finden wir heraus:
Sie hat vor 3 Monaten die Stelle gewechselt und ist mit den neuen Aufgaben noch überfordert. Die Kollegen sind ein „eingeschworenes Team“ und es fällt ihr schwer dort Fuß zu fassen. Sie hat zwei Kinder und Angst davor, ihre Stelle zu verlieren. Nun zieht sie auf der Arbeit unbewusst immer die Schultern hoch und die Muskeln verkrampfen sich, da sie sich unwohl fühlt. Abendliche Gedanken und Sorgen um die Arbeit lassen sie nicht schlafen und deshalb ist sie morgens so müde.

Des Rätzels Lösung lieg nicht immer nur in dem EINEN Symptom, sondern manchmal auch in einer Ansammlung vieler kleiner Dinge, die der Körper dann in einem Symptom kanalisiert.
Wenn die Ursache gefunden ist, können Symptome leichter gelindert werden und vielleicht sogar wieder verschwinden…

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