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Blutegeltherapie

Was passiert bei der Blutegeltherapie

Eine Behandlung dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Abhängig von der Indikation, ist häufig eine einmalige Sitzung ausreichend. Nach einem ausgiebigen Anamnesegespräch wird der Blutegel an der entsprechenden Stelle angesetzt, saugt sich fest und sägt sich mit seinen Kalkzähnchen vorsichtig in die Haut.

Dieser Vorgang ist etwas unangenehm, aber weitestgehend schmerzfrei, da der Blutegel hierbei wahrscheinlich schmerzlindernde Stoffe abgibt. Im weiteren Verlauf leitet der Blutegel seine Substanzen in die Wunde ein und saugt zwischen 10 und 20 ml Blut aus dem Körper und fällt anschließend von allein ab. Die kleine „Mercedessternförmige“ Bißwunde wird (durch den Wirkstoff Calin) 8 – 12 Stunden offen gehalten und blutet nach, so dass pro Blutegel ca. eine Menge von 30 – 40ml Blut aus dem Körper „abgelassen“ werden. Nun wird die Wunde gut mit saugfähigem Material abgedeckt. Der gewünschte Effekt tritt oft unmittelbar nach der Behandlung ein.

Am nächsten Tag sollten Sie noch einmal beim behandelnden Therapeuten vorbei schauen, damit die Wunde kontrolliert und der Verband gewechselt werden kann.
Bei Behandlung der Arme oder Beine sollte die entsprechende Extremität zwei bis drei Tage hoch und ruhig gelagert werden.